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Vorträge und mehr

Hier werde ich kontinuierlich durch das Lutherjahr von meinen eigenen und fremden Vorträgen zu Luther und seinem Wirken berichten.

Warum Luther den Menschen "auff das Maul sah"

Für Martin Luther war das, was die einfachen Menschen auf den Straßen und in den Häusern sprachen, immens wichtig. Denn als er sich nach seinem Thesenanschlag öffentlich gegen Papst und Kirche stellt, steht er vor einem Problem: Welcher Sprache soll er sich bedienen? Wie sollen ihn die Menschen verstehen, die er für ein neues Verständnis der Bibel gewinnen will? Im Lutherhaus an der Korbmacherstraße 12 - 14 gibt es darauf am Donnerstag, 30. März, interessante Antworten. Der Journalist Jörg Zimmer, der für seine Doktorarbeit aktuell Martin Luthers starkes Interesse an Sprichwörtern und Redensarten untersucht, berichtet ab 19 Uhr, warum der Reformator den "Menschen auff das Maul sah". 

 

Gottes Wort kannten die Menschen lange Zeit nur auf Latein oder aus schwer verständlichen Übersetzungen. "Dazu kommt, dass mehr als 90 Prozent der Leute gar nicht lesen konnten", sagt Jörg Zimmer. Noch dazu sprechen sie Dialekt, „also daß die Leute in 30 Meilen Wegs einander nicht wol können verstehen“, wie Luther in einer seiner Tischreden sagt. Schlechte Voraussetzungen also, um in der Bibel eine frohe Botschaft zu entdecken. Jörg Zimmer: "Martin Luther hat in einem immensen Kraftakt zusammen mit Freunden und Mitarbeitern die Bibel in ein zu Herzen gehendes Deutsch mit starken Sprachbildern übersetzt." Mehr durch Zufall entdeckt Luther 1530 in deutschen Sprichwörtern und Redensarten einen wertvollen Sprachschatz. Der Einritt zum Vortrag ist frei. 

Stadtkirchengespräch in Moers: Was müsste Luther heute sagen?

Heiner Geißler in der Moerser Stadtkirche. Foto: Klaus Dieker

MOERS. Auf die Frage, was Martin Luther heute sagen müsste, hat Heiner Geißler klare Antworten: Achtet die Würde des Menschen, helft denen, die in Not sind, nehmt Jesus in seiner Menschenliebe zum Vorbild und an die Adresse der Kirchen: Findet Wege aus Euren Widersprüchen und gemeinsame Worte gegen die, die diese Welt kaputt machen. Der 87 Jahre alte, ehemalige CDU-Generalsekretär und Bundesminister führt eine leise, aber klare Sprache. Viele wollten ihn beim Stadtkirchengespräch in Moers hören und mussten sehr die Ohren spitzen. weiter lesen

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Jörg Zimmer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit