Wer erwartet Sie im Pressezimmer?

Mit mir haben Sie es zu tun: Jörg Zimmer, Jahrgang 1966, Studium der Germanistik, italienischen Literatur und Pädagogik. Zwei Jahre lang war ich Dramaturg am Landestheater Burghofbühne, habe Theater gespielt, Regieassistenzen gemacht und die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unserer Bühne organisiert. Von dort führte mich der Weg direkt in die Redaktion der Rheinischen Post in Moers. Zuletzt war ich Redaktionsmitglied in Duisburg.
Einem Angebot der Sparkasse Moers (heute Sparkasse am Niederrhein), ihr Pressesprecher zu sein, bin ich aus zwei Gründen gerne gefolgt. Erstens erwartete mich eine interessante Herausforderung: Ich durfte dort wesentlich an der Planung, Konzeptionierung und Gestaltung der ersten Online-Zeitung einer deutschen Sparkasse mitwirken.
Und zweitens konnte ich nun wieder mit meinem langjährigen Chef Wolfhard Schirrmacher zusammenarbeiten, von dem ich viel gelernt hatte und bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben im Mai 2006 noch viel gelernt habe. Seit 1993 schreibe ich überdies als freier Journalist für das Feuilleton der Neuss-Grevenbroicher-Zeitung sowie für verschiedene Fachblätter und Kulturzeitungen wie beispielsweise “Kult”, herausgegeben vom Kulturraum Niederrhein.
Apropos Kultur: Ich wäre in diesem Kurzportrait nicht vollständig, vergäße ich neben dem Standbein Presse- und Öffentlichkeitsarbeit die zwei Spielbeine von Pressezimmer. Das eine ist die Rezitation, das andere die Leidenschaft fürs Kochen und Backen. Welches davon älter ist, kann ich nicht sagen. Doch liegen sie ja auch anthropologisch so nah beieinander, dass man sie vielleicht gar nicht getrennt voneinander betrachten muss. Denn seit der Mensch damit begonnen hat, sein Essen in Gemeinschaft zu kultiveren, gehören auch die alten Geschichten und Heldenlieder mit dazu.
Man saß am Feuer zusammen, verzehrte die gemeinsam erlegte Beute und übertraf sich in dramatisch sich zuspitzenden Anekdoten und Legenden. Ihre Motive sind in die Gedichte und Balladen der Dichter aller Zeiten eingeflossen. Gut, wenn wir sie in Gemeinschaft eines guten Essens und eines erlesenen Glases Wein lebendig werden und uns in ihren Bann ziehen lassen.
Wir erinnern uns an die letzten Worte Siegfrieds in Friedrich Hebbels “Nibelungen”, ehe Hagen ihn von hinten erschlägt, als er sich zur Wasserquelle im Odenwald niederkniet: “Willkommen Strahl, ich liebe Dich zwar mehr, wenn Du, anstatt so kurz vom Stein heraus mir in den Mund zu springen, den krausen Umweg durch die Rebe nimmst. Denn Du bringst vieles mit von deiner Reise, was uns den Kopf mit muntrer Torheit füllt.” - Dieses klassische, auf den Wein bezogene Zitat ist für mich das schönste, das ich aus der deutschen Literatur kenne.
So, das kurz zu mir. Wenn ich Ihr Interesse für eine Dienstleistung aus dem Pressezimmer wecken konnte, erreichen Sie mich am schnellsten per Email unter joerg.zimmer(at)pressezimmer.de